Die eigene, selbst genutzte Immobilie gehört zurzeit zu den beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Doch Vorsicht: Wer hier Fehler bei der Immobilienfinanzierung macht, hat womöglich nicht lange Freude an seinem Eigenheim. Eine der größten Finanzierungsfallen ist mangelndes Eigenkapital (lesen Sie hier die 10 größten Finanzierungsfallen). Denn: “Je mehr Eigenkapital der Käufer mitbringt, umso niedriger sind die Zinsen”, berichtet auch Focus Money. Hier ein Beispiel: “Beleiht ein Erwerber seine Immobilie nur zu 50 Prozent, zahlt er für einen 10-Jahres-Kredit 2,30 Prozent im Jahr. Bei 15 Jahren sind jährlich 2,80 Prozent fällig”. Wer also ein Eigenheim erwirbt, der sollte darauf achten, möglichst viel Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass sie mit einer Lebensversicherung bereits Eigenkapital besitzen – das sie nur richtig einsetzen müssen. Denn diese kann man auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen verkaufen. Zu beachten ist dabei: Verkauf bedeutet nicht Kündigung! Im Gegenteil, denn der Käufer erwirbt die Police in der Regel mit dem Ziel, diese bis zur Endfälligkeit weiterzuführen und zahlt weiter die vereinbarten Prämien an den Versicherer. Damit bleibt für den Verkäufer auch ein Rest-Todesfallschutz erhalten. Auch gibt es die Möglichkeit, die Police mit Rückerwerbsoption zu verkaufen(Policencash), falls auch alle Zusatzversicherungen, wie beispielsweise die BUZ erhalten bleiben sollen. Und drittens kann man seine Police auch mit einem zinsgünstigen Kredit beleihen. Wer also ein Haus erwerben will, für den macht es auf jeden Fall Sinn, seine Lebensversicherung zur Finanzierung einzusetzen. Von
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