Ausbildungsversicherung

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Frühzeitig an eine sorgenfreie Zukunft denken

zuletzt aktualisiert am 16. Sep 2019 @ 14:08 – von:  Manuel Reil

Übersicht: Wichtige Merkmale der Ausbildungsversicherung

  • Vorsorge zugunsten Ihrer Nachkommen: Für Eltern, Großeltern, Patenonkel oder Tanten, die einen Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit ihrer Kinder leisten wollen
  • Wähle das passende Modell: Fondsgebundene oder klassische Sparmodelle möglich
  • Bestimme den Leistungsumfang: Zusatzversicherungen wie Berufsunfähigkeit oder Unfallzusatz möglich
  • Frühzeitig Versicherung abschließen: Meist ohne Mindestalter: Einzahlung ab der Geburt möglich
  • Versicherungsdauer selbst festlegen: Ablauftermin individuell wählbar

Was ist eine Ausbildungsversicherung?

Die Ausbildungspolice dient als frühzeitiger Start in die Altersvorsorge oder als Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit, in anderen Worten eine Geldanlage. Die Auszahlung der Gesamtsumme findet zu einem fixen Termin an das Kind statt. Mögliche Termine sind die Volljährigkeit oder der Studienbeginn. Wer bereits kurz nach der Geburt dafür sorgen will, dass der Nachwuchs nach der Schule finanziell abgesichert ist und sorgenfrei ins Studentenleben oder in den lang ersehnten Aufenthalt im Ausland starten kann, findet in der Ausbildungsversicherung ein geeignetes Mittel. Die Familie wie zum Beispiel die Großeltern oder Paten können eine solche Versicherung für das Kind abschließen. Ein Sparkonto bei einer Bank dürfen nur die Eltern anlegen. Gerade dann, wenn die Eltern in Sorge sind, ob sie ein meist teures Studium für ihr Kind nach dem Abitur finanzieren können, bietet die Ausbildungsversicherung die notwendige Sicherheit. Das Prinzip einer Ausbildungsversicherung ist schnell erklärt. Der Versicherungsnehmer – meist die Eltern – zahlt jeden Monat einen bestimmten Betrag – z.B. 30 Euro – in die Ausbildungsversicherung ein. Je früher nach der Geburt damit angefangen wird, desto leichter lassen sich natürlich auch höhere Sparziele erreichen. Bereits bei Vertragsabschluss wählt der Versicherungsnehmer einen Zeitpunkt, an dem später die Auszahlung stattfindet. Signifikant für die Ausbildungsversicherung ist dabei, dass das Kind immer der Begünstigte ist.

Risikolebensversicherung:

Viele Versicherer bieten zusätzlich zur Ausbildungsversicherung auch noch eine Risikolebensversicherung an. Versterben die Eltern während der Laufzeit, so greift die Risikolebensversicherung und übernimmt die Beitragszahlungen.

Wie vergleiche ich die Versicherung für die Ausbildung richtig?

Die Höhe der Versicherungssumme sollte den individuellen Einkommensverhältnissen des Versicherungsnehmers angepasst sein. Ebenfalls wichtig ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Je länger Sie nach der Geburt Ihres Kindes mit dem Abschluss einer Ausbildungsversicherung warten, desto höher wird die monatliche Belastung, um Ihr Sparziel zu erreichen. Wer bereits mit der Geburt eine Ausbildungsversicherung abschließt und monatlich lediglich 30 Euro einzahlt, erreicht bis zum 18. Lebensjahr des Kindes allein mit seinen eingezahlten Beträgen eine Versicherungssumme von knapp 6.500 Euro. Hinzu kommen natürlich die Zinsen und Zinseszinsen, die je nach Ausgestaltung des Vertrages variieren. Beim Vergleich spielt ebenfalls eine Rolle, wie flexibel der Vertrag ausgestaltet ist. Bei manchen Versicherern kann erst mit dem 25. Lebensjahr eine Auszahlung erfolgen, bei anderen ist der Zeitpunkt frei wählbar.

TIPP:

Ebenso flexibel sind einige Anbieter, was die Art der Anlagen angeht. Manch einer beschränkt sich auf feste Garantien, andere bieten fondsgebundene Sparpläne oder indexbasierte Lösungen an. Hier gilt wie immer der Grundsatz: Sicherheit kostet Rendite.

Wichtige Kriterien für den Vergleich der Ausbildungsversicherung

  • Monatlicher Beitrag: Entscheidend ist natürlich zunächst, welcher Sparbetrag zum Laufzeitende stehen soll. Abhängig davon entscheidet man sich für die Zahlung des monatlichen Versicherungsbeitrages. Üblicherweise kann dieser frei nach Belieben gewählt werden (teilweise gibt es Mindestsummen von z.B. 15 Euro)
  • Zinsen: Ein zentraler Faktor sind die Zinsen, mit denen der eingezahlte Betrag des Versicherungsnehmers verzinst wird. Unterschieden wird hier i.d.R. zwischen garantieren Sparanteilen und optionalen Gewinnanteilen. Diese Faktoren zusammen bilden die Gesamtverzinsung. Je höher das Risiko, desto höher die möglichen Gewinne oder Verluste.
  • Kosten: Mindestens genauso wichtig wie die Höhe der Zinsen ist natürlich die Höhe der Kosten. Zum einen fallen Abschlussgebühren bei Vertragsbeginn an. Zum anderen verlangt der Versicherer Verwaltungskosten.
  • Zusatzoptionen: Vor Vertragsabschluss sollte man sich außerdem darüber informieren, ob z.B. eine einmalige Zuzahlung als Startzuzahlung oder eine jährliche Geburtstagszahlung angeboten wird.
  • Zusatzversicherungen: Viele Versicherer bieten Erweiterungen an mit Berufsunfähigkeitsschutz oder Schutz gegen Erwerbsunfähigkeit.
  • Beitragsdynamik: Üblich ist auch das Angebot einer Beitragsdynamik. Das bedeutet, dass der Versicherungsbeitrag jährlich angepasst wird (um z.B. 5 Prozent).

Welche Vorteile bietet mir diese Versicherung?

Ist der Schulabschluss erst einmal in der Tasche, wollen viele die weite Welt erkunden. Immer beliebter werden nämlich Auslandsaufenthalte (z.B. in Australien, Neuseeland, Kanada oder in Asien). Üblicherweise planen die frisch gebackenen Schulabgänger einen Aufenthalt von sechs Monaten bis zu einem Jahr. So ein Auslandsjahr kann ziemlich teuer werden. Wer nicht gerade rund um die Uhr arbeiten gehen will, sondern seine freie Zeit genießen möchte, sollte auf jeden Fall Geld mitbringen. Das Kapital aus der Ausbildungsversicherung eignet sich hierfür optimal. Ein weiterer sehr sinnvoller Verwendungszweck für die Ausbildungsversicherung ist die Finanzierung des anstehenden Studiums. Das Deutsche Studentenwerk hat berechnet, dass während eines Studienganges über sechs Semester rund 60.000 Euro an Kosten anfallen. Kosten, die finanziert werden wollen. Wer gezwungen ist, dies mittels Nebenjobs zu tun, wird dies meist zu Lasten des Studienerfolgs tun. Auch hier hilft das Geld aus der Ausbildungsversicherung.

Vergewissern Sie sich ob alle Angaben richtig sind:

Darüber hinaus kann die angesparte Summe auch für die Einrichtung der ersten eigenen Wohnung oder für den Kauf des ersten eigenen Autos verwendet werden.

Was kostet eine Versicherung für die Ausbildung?

Kosten fallen im Rahmen einer Ausbildungsversicherung zum einen in Form einer Abschlussgebühr an. Darüber hinaus berechnet die Versicherungen die laufenden Verwaltungskosten (meist jährlich). Wie hoch diese Kosten ausfallen, ist natürlich von Police zu Police unterschiedlich. In der Regel werden diese Kosten mit dem monatlichen Beitrag abgegolten. Bei der Höhe der Versicherungsbeiträge schreibt der Versicherer i.d.R. nur einen Mindestbetrag von meist 15 Euro pro Monat vor. Abhängig von der eigenen finanziellen Situation und von der verbleibenden Zeit bis zur angestrebten Auszahlung kann der monatliche Versicherungsbeitrag damit weitestgehend frei gewählt werden.

Wie kann ich solch eine Versicherung kündigen?

Zumindest theoretisch ist die Kündigung der Ausbildungsversicherung zu jedem Zeitpunkt unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist möglich.

ACHTUNG:

Im Falle der Kündigung hat der Versicherungsnehmer im Regelfall beachtliche Verluste hinzunehmen. Nicht nur im Sinne des Kindes als späterem Begünstigten sollte also die Kündigung wenn möglich vermieden werden.

Schritt für Schritt erklärt: Wie komme ich zu einer günstigen Ausbildungsversicherung?

Die Entscheidung zur Ausbildungsversicherung ist gefallen? Folgende Schritte sind jetzt zu beachten:
  • Schritt 1: Finanzbedarf ermitteln Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: Wie hoch soll die Versicherungssumme für das Kind beispielsweise zum 18. Geburtstag sein? Wieviel sind Sie dafür bereit, monatlich in den Vertrag einzubezahlen?
  • Schritt 2: Tarife vergleichen Nun geht es daran, die am Markt angebotenen Tarife miteinander zu vergleichen. Um das objektiv tun zu können, müssen die Voraussetzungen natürlich überall gleich sein. Zu den Daten, die angegeben werden müssen, zählen u.a. Geburtsdatum von Versicherungsnehmer und begünstigtem Kind, gewünschter Auszahlungszeitpunkt (z.B. 18. Geburtstag) und der gewünschte monatliche Zahl-Beitrag. Zusatzoptionen wie Risikoschutz sollten in die Überlegung einfließen.
  • Schritt 3: Antrag stellen Im letzten Schritt des Ausbildungsversicherungs-Vergleichs geht es darum, sich für den passenden Tarif zu entscheiden. Der Antrag kann unmittelbar gestellt werden.

TIPP:

Je früher Sie mit dem Sparen beginnen, desto geringer sind die monatlichen Beiträge.

Tipps für den Abschluss einer Versicherung für die Ausbildung

Beachte bitte folgende Tipps vor dem Abschluss einer Ausbildungsversicherung:
  • Tipp 1: Versicherungsbeiträge jährlich im Voraus bezahlen Es ist ratsam, die Versicherungsbeiträge für die Ausbildungsversicherung jährlich im Voraus zu bezahlen. Wer monatlich bezahlt, wird mit zusätzlichen Verwaltungskosten belastet.
  • Tipp 2: Großeltern zahlen mehr Achtung: Wenn die Großeltern Versicherungsnehmer sind, kann das die Police deutlich verteuern. Denn im Todesfall des Versicherungsnehmers zahlt der Risikoschutz die Beiträge bis zum Erreichen de Ablauftermins weiter. Bei den Großeltern ist der Todeseintritt natürlich deutlich wahrscheinlicher als bei den Eltern, was die Versicherungsgesellschaften bei der Berechnung der Prämie berücksichtigen. Manche Versicherer schließen daher ausdrücklich die Großeltern als Versicherungsnehmer aus.

Häufige Fragen zur Ausbildungsversicherung

Eine Ausbildungsversicherung können neben den Eltern des Kindes auch Onkel oder Tanten, die Großeltern oder Paten abschließen.
Hier kommt es natürlich zunächst darauf an, für welches Studium man sich entscheidet. Das Deutsche Studentenwerk hat berechnet, dass ein Bachelor-Studium mit sechs Semestern insgesamt etwa 60.000 Euro kostet. An der Fachhochschule ist das Studium mit 38.000 Euro günstiger. Ein Meisterlehrgang für eine Ausbildung kostet knapp 8.500 Euro. Ein Zuschuss in Form einer Ausbildungsversicherung kann ein wertvoller Beitrag für finanzielle Unabhängigkeit sein.
Verstirbt der Versicherungsnehmer (i.d.R. ein Elternteil) vor Ende der Vertragslaufzeit, springt die Versicherung ein. Sie zahlt weiter die Beiträge und ermöglicht damit trotzdem eine pünktliche und vollständige Auszahlung der Versicherungssumme.
Wer die klassische Variante wählt, hat seine Beiträge garantiert sicher angelegt. Für den Sparbeitrag gilt der Garantiezins wie bei der klassischen Kapitallebensversicherung. Wer sich für riskantere und damit potenziell renditeträchtigere Anlageformen entscheidet, muss hier Abstriche in punkto Sicherheit in Kauf nehmen.
Bausparverträge oder Bundesschatzbriefe zählen als Alternative zur Ausbildungsversicherung. Beide Anlagen versprechen zurzeit jedoch ähnliche Renditen. Ein Sparkonto dürfen ausschließlich die Eltern abschließen.

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Manuel ReilManuel Reil Als gelernter Versicherungs-Kaufmann bin ich seit über 10 Jahren in der Versicherungswelt tätig. Zu meinen Spezialgebieten zählen die Sachversicherungen sowie alle Themen rund um die Altersvorsorge. Zu Manuel’s Profil »
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