Hundehaftpflichtversicherung

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Schütze Sie sich und Ihren Vierbeiner

zuletzt aktualisiert am 20. Feb 2019 @ 16:37 – von:  Manuel Reil

Übersicht: Wichtige Merkmale der Hundehaftpflichtversicherung

  • Zahlreiche Schäden durch Hunde: Jährlich werden etwa 100.000 Schäden durch Hunde verursacht (Schaden: 80 Mio. Euro)
  • Versicherung zu Ihrem Schutz: Hundehaftpflicht schützt vor Schadensersatzansprüchen Dritter (Personen-, Sach- und Vermögensschäden)
  • Aus zahlreichen Varianten den passenden Tarif wählen: Leistungsumfang kann je nach Tarif variieren
  • Gesetzliche Pflicht nicht deutschlandweit: Hundehaftpflicht ist nicht in allen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben
DIN *Empfehlung nach DIN-Norm: „Finanzielles Grundbedürfniss“ Dient zur Sicherung der Grundbedürfnisse eines Haushaltes. Bedarf richtet sich an staatlicher Grundversorgung.

Was ist eine Hundehaftpflichtversicherung?

Prinzipiell ist ein Hundehalter für alle Schäden, die sein Vierbeiner anrichtet, in vollem Umfang haftbar. Eine Absicherung im Rahmen einer Hundehaftpflichtversicherung ist demzufolge überaus sinnvoll, da sich der Hundehalter andernfalls einem unkalkulierbaren und allgegenwärtigen Risiko aussetzt. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht auch bereits obligatorisch. Grundsätzlich deckt eine Hundehaftpflichtversicherung sämtliche Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die der eigene Hund verursacht. Die sieben Millionen in Deutschland registrierten Hunde verursachen Schäden in Höhe von rund 80 Mio. Euro pro Jahr. Die Hundehalterhaftpflichtversicherung – einfach erklärt im Video:
Schadensereignissen :

Zu den häufigsten Schadensereignissen gehören hierbei:
Platz 1: Verletzung anderer Hunde
Platz 2: kleinere Sachschäden
Platz 3: Verletzungen bei Menschen

Wie vergleiche ich die Hundehaftpflichtversicherung richtig?

Um beim Vergleich den Tarif mit dem besten Preis-/ Leistungsverhältnis zu finden, sollten Sie bei der Gegenüberstellung einige Kriterien unbedingt beachten.
  • Leistungsumfang: Zentraler Faktor sind über das Leistungsspektrum hinweg, welche zusätzlichen Absicherungen der jeweilige Tarif bietet. Hierzu zählen u.a. Mitversicherung von Fremdhaltern, Mietsachschäden, Versicherungsschutz im Ausland, Welpenschutz, Hüter-Biss, ungewollter Deckakt, Versicherung Hundeschule/Turnier und beim Führen ohne Leine.
  • Selbstbeteiligung: Wichtig für einen Vergleich ist natürlich auch die Höhe der Selbstbeteiligung. Wer verschiedene Tarife miteinander vergleicht, sollte darauf achten, dass der Eigenanteil tatsächlich auch gleich hoch ist (z.B. 150 Euro).
  • Deckungssumme: Von großer Bedeutung ist auch die Versicherungssumme, die mitunter davon abhängt, ob Personen-, Sach- und Vermögensschäden reguliert werden sollen. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Millionen Euro, einige Tarife bieten aber mehr als 15 Millionen Euro.
  • Mindestvertragslaufzeit: Der Hundehalter kann bei den monatlichen Beiträgen sparen, wenn er sich für eine längere Mindestvertragslaufzeit (i.d.R. 12-24 Monate) entscheidet.

Warum brauche ich eine Hundehaftpflichtversicherung?

Bundesländer mit Versicherungspflicht unabhängig von der Hunderasse:
  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
Bundesländer mit Versicherungspflicht für besonders gefährlich geltende Hunde (Kampfhunde):
  • Baden-Württemberg
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
Bundesländer ohne Versicherungspflicht:
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Bayern
TIPP:

Sinnvoll ist der Abschluss einer Hundehaftpflicht prinzipiell - unabhängig von der Hunderasse und dem Bundesland.

Ein verbreiteter Irrglaube unter Hundehaltern ist, dass eine Haftpflichtversicherung nur für gefährliche Hunden sinnvoll ist. Doch auch ungefährliche und kleine Hunde können einen beachtlichen Schaden verursachen, für den prinzipiell der Hundehalter in unbeschränktem Umfang haftbar ist. Ein solcher Schaden kann zum Beispiel vorliegen, wenn der Hund sich von der Leine losreißt, auf die Straße läuft und dort einen Verkehrsunfall verursacht. Eine derartige Hundeversicherung kann hier helfen.
Wussten Sie :

Rund 30 Prozent der 2,1 Millionen in Deutschland registrierten Hunde sind nicht versichert. Für diese Tiere haftet der Halter zu 100 Prozent selbst.

Was ist versichert?

Der Leistungsumfang der Hundehaftpflichtversicherung kann nach dem Baustein-Prinzip individuell zusammengestellt werden. So ist es beispielsweise möglich, Mietsachschäden an Gebäuden abzusichern. Ein derartiger Schutz kann greifen, wenn der eigene Hund im Ferienhaus eine Tür zerkratzt. Auch Sachschäden an gemieteter Einrichtung (z.B. im Hotelzimmer) sind in vielen Tarifen mitversichert. Eine Frage von großer Wichtigkeit ist auch, ob die Hundehaftpflichtversicherung bei Schäden zahlt, die beim Spaziergang ohne Leine entstehen. Manche Tarife haben sogenannte Hundeschule-Klauseln. Hierbei leistet die Hundehaftpflicht bei Schäden während des Besuchs der Hundeschule oder der Teilnahme an Turnieren bzw. Schauvorführungen. Je nach Tarif zahlt die Hundehaftpflichtversicherung auch beim sogenannten Hüter-Biss. In diesem Fall beißt der Hund den nicht gewerbsmäßigen Hüter. Kommt ein Freund oder Nachbar zu Schaden, bezahlt die Versicherung. Prüfe bei Bedarf, ob vollumfänglicher Versicherungsschutz auch im Ausland besteht. Bedenke zudem, dass ein ungewollter Deckakt mitunter hohe Schäden verursachen, der in den meisten Tarifen im Versicherungsschutz enthalten ist. Darüber hinaus dient eine Hundehaftpflichtversicherung als passive Rechtsschutzversicherung. Sie wehrt damit unberechtigte Schadensersatzforderungen juristisch ab. Leistungsumfang der Hundehaftpflicht (abhängig vom gewählten Tarif):
  • Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Hund Dritten zufügt
  • Mietsachschäden an Gebäuden
  • Sachschäden an gemieteter Einrichtung
  • Versicherungsschutz beim Führen ohne Leine
  • Hundeschule / Turniere
  • Hüter-Biss
  • Versicherungsschutz im Ausland
  • Ungewollter Deckakt
  • Passive Rechtsschutzversicherung

Schritt für Schritt erklärt: Wie komme ich zu einer günstigen Hundehaftpflichtversicherung?

hausrat04Machen Sie sich Gedanken über individuelle Anforderungen wie die Haftung bei Deckschäden oder Mietsachschäden. So kommen Sie zu einer günstigen und leistungsstarken Police.
  • Schritt 1: Notwendige Angaben zum Hund und zum Halter machen Im ersten Schritt muss der Hundehalter einige Angaben zu sich und seinem vierbeinigen Begleiter machen. Dazu gehört insbesondere die Hunderasse sowie das Alter des Versicherungsnehmers. Nun fehlen noch Angaben zur Selbstbeteiligung, zur Zahlungsweise und zur Laufzeit.
  • Schritt 2: Hundehaftpflicht-Vergleich nutzen Mit dem Hundehaftpflicht-Vergleich erfährt der Antragsteller, welche Tarife optimal auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auf einem Blick finden Sie den kostengünstigsten und den leistungsstärksten Tarif.
  • Schritt 3: Versicherungsantrag online ausfüllen Im letzten Schritt kann der Hundehalter den Versicherungsantrag für seinen ausgewählten Wunsch-Tarif in der Regel direkt online ausfüllen und abschicken. Erfahrungsgemäß erhält der Antragsteller innerhalb weniger Tage Nachricht vom Versicherer.
ACHTUNG:

Der Hundehalter sollte darauf Acht geben, dass der ausgewählte Tarif auch bei Schadensvorfällen greift, die dann passieren, wenn der Hund nicht an der Leine geführt wird.

Was kostet eine Hundehaftpflichtversicherung?

Wie hoch die Kosten für die Hundehaftpflichtversicherung sind, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind Hunderasse, gewünschter Leistungsumfang und Versicherungssumme. Eine preiswerte Hundehaftpflichtversicherung gibt es bereits für rund 35 Euro pro Jahr (mit entsprechender Selbstbeteiligung). Ohne Selbstbeteiligung gibt es einen solchen Versicherungsschutz ab etwa 45 Euro pro Jahr. Je nach individueller Laufzeit, Versicherungssumme und Selbstbeteiligung können die Kosten stark variieren. So kostet eine leistungsstarke Hundehaftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung mit extrem hoher Deckungssumme bereits rund 100 Euro jährlich.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Der Gesetzgeber schreibt in den entsprechenden Bundesländern lediglich eine Mindestdeckungssumme in Höhe von einer Millionen Euro vor. Stiftung Warentest empfiehlt jedoch eine Deckungssumme von mindestens drei Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Einige Versicherungen bieten sogar besonders hohe Deckungssummen von mehr als 15 Millionen Euro.
TIPP:

Im Zweifel sollten Sie Sich deshalb gegen die niedrigste Versicherungssumme entscheiden, sondern für wenige Euro mehr von einem umfassenderen Versicherungsschutz profitieren.

Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung sein?

Auch bei der Hundehaftpflichtversicherung gibt es die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung individuell auszuwählen. Hierbei handelt es sich um einen vorher festgelegten Betrag, den der Versicherungsnehmer im Schadensfall aus eigener Tasche bezahlt. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die Versicherungsbeiträge. Wer komplett auf die Selbstbeteiligung verzichten will, muss mit deutlich höheren Versicherungsbeiträgen rechnen. Eine überschaubare Selbstbeteiligung von beispielsweise 150 Euro führt bereits zu deutlichen Einsparungen beim monatlich zu zahlenden Betrag.
TIPP:

Einige Versicherungen gewähren Rabatte für ältere und erfahrene Hundehalter. Jüngere Hundehalter bezahlen dementsprechende dann mehr.

Wie kann ich eine Hundehaftpflichtversicherung kündigen?

Eine Vertragsbeendigung der Hundehaftpflichtversicherung ist entweder im Rahmen einer ordentlichen oder einer außerordentlichen Kündigung möglich. Bei einer ordentlichen Kündigung kündigt man den Vertrag fristgemäß unter Beachtung der Kündigungsfrist, die im Regelfall drei Monate beträgt, zum Vertragsende nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Es empfiehlt sich die schriftliche Kündigung per Einschreiben. Eine weitere Möglichkeit stellt die außerordentliche Kündigung dar. Wenn die Versicherung die Beiträge erhöht, ohne die Leistungen entsprechend anzupassen, ist das möglich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung im Falle eines gemeldeten Schadensvorfalls. In diesem Fall haben sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht. Des Weiteren besteht ein solches Kündigungsrecht für den Fall, dass der Hund stirbt oder abgegeben wird.

Häufige Fragen zur Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundehaftpflichtversicherung ist prinzipiell für jeden Hundehalter sinnvoll – unabhängig davon, ob gefährlicher Kampfhund oder süßer Chihuahua. Eine gesetzliche Pflicht besteht nicht in jedem Bundesland. Hundehalter zeigen mit Abschluss einer Hundehaftpflicht aber Verantwortungsbewusstsein – nicht zuletzt auch für die eigene finanzielle Situation.
Grundsätzlich können alle Rassen im Rahmen einer Hundehaftpflichtversicherung versichert werden. Für gefährliche Hunde – insbesondere für Kampfhunde – ist mit erheblichen Preisaufschlägen zu rechnen. Teilweise sind diese sogar überhaupt nicht versicherbar. Das ist abhängig vom jeweils angefragten Versicherer.
In diesem Fall hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht – auch vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Hierfür muss der Versicherung ein Todesnachweis (z.B. Tierarztbescheinigung) oder Verkaufsnachweis übermittelt werden. Bereits gezahlte Versicherungsbeträge werden in diesem Fall anteilig zurückerstattet.
Zunächst sollte der Hundehalter alle Angaben rund um das Schadensereignis (Ort, Beteiligte, Schäden) möglichst genau erfassen. Bei größeren Schadensereignissen ist gegebenenfalls die Polizei hinzuzuziehen. Anschließend solltest Du unverzüglich die Versicherungsgesellschaft informieren. Diese prüft nun den Schadensanspruch und reguliert je nachdem die entsprechenden Personen-, Sach- oder Vermögensschäden.
Je nach Tarif werden auch Schäden ersetzt, die in Zusammenhang mit einem ungewollten Deckakt stehen. Prinzipiell hat ansonsten der Halter des Rüden sämtliche Kosten zu tragen, die hierbei entstehen, sofern es sich um einen ungewollten Deckakt handelt (z.B. Kosten für Abbruch der Trächtigkeit, tierärztliche Behandlung der Hündin, dauerhafte Haltungs- bzw. Versorgungskosten für die Welpen/ Neugeborenen).

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Manuel ReilManuel Reil Als gelernter Versicherungs-Kaufmann bin ich seit über 10 Jahren in der Versicherungswelt tätig. Zu meinen Spezialgebieten zählen die Sachversicherungen sowie alle Themen rund um die Altersvorsorge. Zu Manuel’s Profil »
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