Mit einer Wintersportversicherung können Sie schnell, bequem und sicher Ihre nächste Abfahrt vorbereiten. Denn sie bietet sowohl Schutz für den Kurztrip übers Wochenende in die ALpen, als auch für den Skiurlaub mit Wochenpass für die Piste. Der Abschluss einer solchen Police lohnt sich auch zum Saisonfinale.

Denn der Versicherungsschutz gilt ab dem Tag des Abschlusses für ein Jahr und verlängert sich nach Ablauf um ein Jahr, wenn nicht mit einer Frist von drei Monaten zum jeweiligen Ablauf gekündigt wird.

Die Zahl der jährlichen Unfälle hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert. Dazu hat die Entwicklung deutlich sichererer Skiausrüstung beigetragen. Im Fall der Fälle übernehmen Sozial-, Kranken- und Haftpflichtversicherungen nach wie vor mitunter Kosten aus Skiunfällen nicht komplett. Viele Versicherer schließen das Skifahren als Risikoportart sogar völlig aus dem Versicherungsschutz aus.

Direkt zur Wintersportversicherung

Zum Leistungsportfolio der Wintersportversicherung gehören:

1. Versicherung der Wintersportgeräte Die Wintersportversicherung ersetzt Ihnen – ohne Selbstbeteiligung – Schäden an Ihren wertvollen Skigeräten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ski oder Helm durch Ihr Verschulden in die Brüche gegangen sind oder ob das wertvolle Material gestohlen wurde. Die Versicherung leistet hier maximal 10.000 Euro.

Achtung: Beachten Sie hier die Zeitwertstaffel. Dieser Schutz gilt in erster Linie für eigene Ausrüstungen und kann bei Leihgeräten abweichen.

2. Krankenversicherung mit Rücktransport und Krankenhaustagegeld Eine Reisekrankenversicherung gehört ebenfalls zum Leistungsumfang der Wintersportversicherung. Die erheblichen Kosten eines Krankenrücktransportes werden von keiner gesetzlichen Krankenkasse übernommen und sind ein deutliches Argument für den Abschluss der Versicherung. Dazu kommt Krankenhaustagegeld in Höhe von 10 bis 25 Euro pro Tag, je nachdem ob Sie sich für die Variante Basis, Classic oder Premium entscheiden.

3. Haftpflichtversicherung – Wenn es auf der Piste kracht Wenn es bei der Abfahrt kracht und Sie Sportgerät oder sonstigem Equipment von anderen Schaden zufügen, deckt die Haftpflichtkomponente der Wintersportversicherung bis zu 3 Millionen Euro – je nach gewählter Variante. Wer noch keine private Haftpflichtversicherung hat, sollte hier eher den höheren Leistungsumgang wählen.

4. Unfallversicherung Je nach Tarif zahlt die Unfallversicherung bei Invalidität zwischen 40.000 und 120.000 Euro. Auch Bergungskosten und Leistungen im Todesfall sind bei der Wintersportversicherung enthalten. In den Premiumvarianten werden auch kosmetische Operationen nach einem schweren Unfall bezahlt.

5. Rechtsschutzversicherung Im Fall von Rechtsstreitigkeiten übernimmt die Wintersportversicherung Leistungen in Höhe von maximal 200.000 Euro.

Was kostet eine Wintersportversicherung?

Die Wintersportversicherung gilt weltweit, in der Basisvariante genau für eine Reise, in weiteren Varianten bis zu 42 Tage pro Jahr. Reisen Sie alleine, kostet Sie das Paket zwischen 30 und 50 Euro. Eine vierköpfige Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern muss dafür zwischen 65 und 115 Euro rechnen.

Achtung: Bei den Premiumtarifen beginnt der Schutz bereits beim Verlassen des Hauses, das sogenannte Wegerisiko ist damit inklusive.

Ist eine Wintersportversicherung sinnvoll?

Alles zusammengerechnet, belaufen sich die Ausrüstungskosten auf nicht selten über 1.000 € pro Person. Da bei Stürzen nicht nur Leib und Leben gefährdet sind, sondern auch Ski oder Snowboard zu Bruch gehen können, lohnt sich der Abschluss einer Versicherung der Wintersportausrüstung schon unter diesem Gesichtspunkt.

Wie bereite ich mich richtig auf den Skiurlaub vor?

Optimal vorbereitet wird jede Skiwoche zum Genuss trotz oder wegen sportlicher Herausforderung. Vorbereitung und Training sind elementar. Was wichtig ist, zeigt folgende Checkliste:

1. Trainieren Sie rechtzeitig Ihre Muskulatur. Das Training sollten Sie mindestens zwei Monate vor dem Skiurlaub beginnen. Dehnübungen vor der Abfahrt sind Pflicht, auch wenn Sie es nicht erwarten können.

2. Sparen Sie nicht an der Ausrüstung. Denn das Material ist zentraler Sicherheitsfaktor.

3. Legen Sie Pausentage ein. Sportwissenschaftler empfehlen mindestens einen Ruhetag während einer Woche Skiurlaub.

4. Denken Sie an Ihren Flüssigkeitshaushalt und beschränken Sie die Aufnahme von Flüssigkeit keineswegs nur auf die Après Ski-Party.

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