Privathaftpflichtversicherung Kosten

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Das kostet die Privathaftpflichtversicherung

zuletzt aktualisiert am 13.11.2020 - von: Manuel Reil

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Eine private Haftpflichtversicherung ist zwar in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, sollte aber trotzdem von jedem abgeschlossen werden. Schließlich sichert eine solche Police viele alltagstypische Risiken ab – egal, ob Personen-, Sach– oder Vermögensschäden. Bei der Suche nach einer geeigneten Privathaftpflichtversicherung ist es natürlich verständlich, dass die Kosten möglichst gering sein sollen. Doch die höchste Priorität sollte nicht etwa der niedrigste Versicherungsbeitrag, sondern einen lückenlosen Versicherungsschutz haben. Eine leistungsstarke Police gibt es bereits für rund 100 Euro im Jahr, sprich weniger als zehn Euro pro Monat. Aber wie setzen sich die Kosten im Detail zusammen, welche Möglichkeiten des Sparens gibt es und von welchen zusätzlichen Leistungen profitiert der Versicherte in den Premium-Tarifen?

Wie berechnen sich die Kosten für die Privathaftpflichtversicherung?

Die Höhe der Versicherungsbeiträge ist bei dieser privaten Versicherung von mehreren Faktoren abhängig. Entscheidend sind neben der maximalen Deckungssumme auch die Größe der Familie sowie das Alter der Kinder. Außerdem spielt natürlich der gewünschte Versicherungsschutz eine entscheidende Rolle dafür, wie teuer die Police jährlich ist. Sollen also bestimmte Zusatzleistungen (z.B. Ausfalldeckung, Deckung deliktsunfähiger Kinder, Gefälligkeitsschäden) mitversichert werden, erhöht sich erfahrungsgemäß auch der Beitrag. Wer parallel dazu eine Selbstbeteiligung wählt (z.B. 150 oder 250 Euro), profitiert von wiederum von sinkenden Versicherungsbeiträgen. Beitragsentscheidende Kriterien:

  • Höhe der Versicherungssumme

  • Größe der Familie und Alter der Kinder

  • Gewünschtes Leistungsportfolio

  • Höhe der Selbstbeteiligung

Auf der Suche nach der günstigsten Privathaftpflichtversicherung

Wer sich die günstigste Police am Markt sichern möchte, muss natürlich auf Zusatzleistungen wie Schlüssel- oder Gefälligkeitsschäden verzichten. Auch erhält man in der preiswertesten Privathaftpflichtversicherung natürlich nur eine begrenzte Versicherungssumme. Eine Selbstbeteiligung ist ebenfalls notwendig, um den wirklich niedrigsten Beitrag angeboten zu bekommen. Die Frage ist, wie sinnvoll es ist, um „jeden Preis“ die günstigste Privathaftpflichtversicherung abzuschließen. Erfahrungsgemäß sind die preislichen Differenzen in den Tarifen überschaubar, für Premium-Leistungen oder eine deutlich höhere Deckungssumme erhöht sich der Versicherungsbeitrag meist nur um wenige Euro pro Monat.

Tipp:

Unsere Empfehlung: Nicht mit Zwang den günstigsten Tarif suchen, sondern eher auf einen lückenlosen Versicherungsschutz achten. Eine gute Privathaftpflichtversicherung gibt es bereits für rund 100 Euro im Jahr.

Privathaftpflichtversicherung: Wie kann gespart werden?

Offensichtlich ist es nicht empfehlenswert, bei der Suche nach der passenden Police auf elementare Leistungen oder ausreichende Versicherungssummen zu verzichten. Stattdessen sollten eher unsere nachfolgenden Tipps genutzt werden, um das größtmögliche Sparpotenzial zu nutzen:

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  • Familientarife sind meist günstiger

    In einem Familientarif ist nicht nur der Versicherungsnehmer selbst, sondern auch der Partner bzw. die Partnerin und die eigenen Kinder mitversichert. Dadurch spart man sich den Abschluss einzelner Policen und profitiert von einem attraktiven Beitrag.

  • Nur notwendige Leistungen mitversichern

    Definitiv sollte ein jeder Antragsteller auf einen ausreichenden Versicherungsschutz achten. Genauso wichtig ist es aber auch, auf die Absicherung von Risiken, die für den individuellen Fall nicht von Bedeutung sind, zu verzichten. Dadurch werden nur die relevanten Risiken abgesichert und der Beitrag bleibt auf einem niedrigen Niveau. Leistungen, auf die man im Einzelfall verzichten kann, sind u.a.: Schlüsselschäden, Ehrenamt.

  • Zahlungsweise und Laufzeit clever wählen

    Die Kosten einer Privathaftpflichtversicherung sind verhältnismäßig niedrig. Dementsprechend sollte man die eine jährliche Zahlung wählen, um keine Zuschläge zahlen zu müssen bzw. sogar von Rabatten profitieren zu können. Ebenfalls kann eine längere Mindestvertragslaufzeit von beispielsweise zwei oder drei Jahren zu einem niedrigeren Versicherungsbeitrag führen.

Gegen geringen Aufpreis: Premium-Leistungen für lückenlosen Schutz

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Zusätzlich zum standardmäßig gewährten Versicherungsschutz hat der Antragsteller die Möglichkeit, meist gegen einen geringen Aufpreis weitere Versicherungsleistungen zu wählen. Hierzu zählt insbesondere die Ausfalldeckung, die immer dann wichtig wird, wenn man selbst einen Schaden erleidet und der Verursacher hierfür nicht aufkommen kann. Voraussetzung ist hierfür im Regelfall eine Schadenssumme von mind. 2.500 Euro sowie ein gerichtlicher Titel, den der Versicherte erwirkt haben muss. Des Weiteren sollte auf eine Deckung für deliktsunfähige Kinder, die also jünger als 7 Jahre alt sind, geachtet werden (im Straßenverkehr: jünger als 10 Jahre). Versicherte, die ehrenamtlich tätig sind, sollten darauf achten, dass dieses Ehrenamt auch explizit mitversichert ist. Schließlich handelt es sich nicht um eine private Tätigkeit. Weiterhin macht die Absicherung von Schlüsselschäden Sinn, wenn man beispielsweise die Kosten beim Verlust eines Schlüssels des Arbeitgebers nicht selbst übernehmen will oder kann. Auch Gefälligkeitsschäden (Schäden aus einer unentgeltlichen Hilfeleistung) sind erfahrungsgemäß nur dann vom Versicherungsschutz eingeschlossen, wenn diese explizit aufgeführt sind.

Schäden, die in der Privathaftpflichtversicherung niemals abgedeckt sind

Nicht alle Schäden sind von der privaten Haftpflichtversicherung umfasst. So zahlt die Privathaftpflicht prinzipiell nicht bei geliehenen, gepachteten oder gemieteten Sachen (Ausnahme: Mietschäden). Auch vorsätzliche Schäden und Schäden, die man selbst erleidet, sind vom Leistungsumfang ausgeschlossen. Selbiges gilt für Schäden von Angehörigen, die im selben Haushalt wohnen oder im selben Vertrag mitversichert sind und für Freundschaftsdienste bzw. Gefälligkeitsarbeiten. Auch Schäden, die aus dem Gebrauch von Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugen resultieren, kommt die Privathaftpflichtversicherung nicht auf. Auch Geldstrafen oder Bußgelder bzw. vertragliche Verpflichtungen können über eine private Haftpflicht natürlich nicht reguliert werden.

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