Schäden durch Wetterextreme und Naturkatastrophen sind die heftigsten, die Ihr Hab und Gut bedrohen. Die aktuelle Schadensstatistik der deutschen Versicherer belegt hier allein für 2018 Schäden in Milliardenhöhe. Eine Elementarversicherung bietet hier Schutz. Der Policen Direkt-Check zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Komplette Landstriche gehen unter in Folge von Überschwemmungen. Starkregen lässt ganze Straßenreihen abrutschen. Und Schneedruck verursacht immense Schäden an Dächern. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft haben deutsche Versicherer 2018 rund 2,6 Mrd. Euro für Unwetterschäden ausgegeben. Ein Großteil der Schäden verursachte das Orkantief „Friederike“, welches 2018 über West- und Mitteleuropa zog. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden durch Starkregen und Hochwasser Schäden im Wert von 910 Mio. Euro verursacht. Wetterextreme und Naturkatastrophen nehmen hierzulande weiter zu. Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen und bedroht Ihr Eigentum.

Warum brauche ich eine Elementarschadenversicherung?

Hausbesitzer und Mieter kommen bei der finanziellen Bewältigung der Schäden mitunter an Ihre finanziellen Grenzen. Wohl dem, der eine Elementarversicherung hat. Diese gibt es als Erweiterung der Wohngebäude- und der Hausratversicherung.

Doch nur 40 Prozent der Deutschen ist auf diese Weise abgesichert, wie eine aktuelle Statistik des GDVs zeigt. Dabei drohen hier laut Statistik die heftigsten Schäden. Unter dem Strich hat der GDV eine durchschnittliche Schadenhöhe von mehr als 5.500 Euro ermittelt. Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel kosten Wohngebäudeversicherer dagegen lediglich rund 2.504 Euro.

Die Elementarschadenversicherung schützt Sie zusätzlich vor den finanziellen Folgen von

  • Naturereignissen wie Überschwemmungen und Rückstau,
  • Erdbeben,
  • Erdsenkung,
  • Erdrutsch,
  • Schneedruck,
  • Lawinen und
  • Vulkanausbrüchen.

Diese wird als optionaler Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten.

Selbst wer in einem hochgefährdeten Risikogebiet wohnt, hat eine realistische Chance auf eine Elementarversicherung. Der GDV hat jüngst erklärt, dass 99 Prozent der Gebäude in Deutschland versicherbar sind. Bei solchen, die in Zone 3 oder 4 liegen – hochgefährdet, mit großer Wahrscheinlichkeit von Überschwemmung, Rückstau oder Starkregen -, entscheidet die individuelle Prüfung.

Durch den Klimawandel kann es durchaus möglich sein, dass Gegenden die heute noch sicher sind in einigen Jahren bereits zu Gegenden mit Hochwassergefahr gehören können. Daher ist der zusätzliche Abschluss einer Elementarversicherung besonders für Hauseigentümer ratsam, die Ihre Wohngebäudeversicherung um den Elementarschutz erweitern sollten.

Die Kosten für eine Elementarversicherung hängen in der Regel von Ihrem Wohnort ab. In einer weniger durch Naturgewalten bedrohten Stadt wie München kostet eine Elementarversicherung rund 20 Euro im Monat. Wer in einer Küstenstadt wie Hamburg oder Bremerhaven lebt, muss je nach Lage des Gebäudes mit deutlich mehr Kosten rechnen.

Elementarversicherung für Mieter

Auch Mieter sollten über einen Schutz nachdenken. Denn wer sich in Gefahrenzonen eingemietet hat, sollte sein wertvolles Hab und Gut über eine leistungsstarke Hausratversicherung schützen. Schließlich übernimmt die Elementarversicherung für Hausrat die Reparatur oder Wiederbeschaffung des beschädigten oder zerstörten Haus- oder Wohnungsinventars.

Die Policen Direkt-Experten helfen gerne bei der Optimierung bestehender Verträge und bei der Suche nach einem neuen Elementarschutz. Nutzen Sie dazu einfach unseren kostenlosen und unverbindlichen Policen Direkt Experten-Check.

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