Bewertung Lebensversicherung: Worauf sie achten sollten

von Henning Kühl | | Infos, News
Bewertung Lebensversicherung: Worauf sie achten sollten

Verbraucher sind bei der Anlage- und Vorsorgeberatung verunsichert. In Medien und Internetblogs finden sich widersprüchliche Aussagen über Finanzprodukte. Auch ist das Vertrauen in Bankberater gesunken. Doch auch Freunde, Bekannte und Verbraucherschützer sind keine große Hilfe, weil sie keine Schadensersatzhaftung übernehmen. Wer beispielsweise seine Kapitallebensversicherung bewerten möchte, der sollte am besten den Zweitmarkt für Lebensversicherungen zu Rate ziehen. Wer sagt uns eigentlich, was richtig ist oder falsch? Wem können wir das glauben? Die Kirche? Politiker? Unternehmer? Tatsächlich hält nur 6% der Bevölkerung Politiker für integer, 9% vertrauen der Wirtschaft und immerhin 10% der Kirche, wie die RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland herausfand. Allerdings gaben sogar 9% der Befragten zu Protokoll, dass Sie Facebook für eine moralische Instanz hielten. Der Großteil glaubt hingegen, dass es gar keine moralische Instanz gibt und sieht stattdessen jeden Einzelnen in der persönlichen Verantwortung. Die Verunsicherung ist groß. Wenige wissen, an wen sie sich wirklich in Finanz- oder Versicherungsfragen wenden sollen. Fatalerweise ist auch das Vertrauen in Bankberater gesunken. Die Studie “Verhalten und Präferenzen Deutscher Aktionäre”, die vom Deutschen Aktieninstitut in Auftrag gegeben wurde, zeichnet ein erschütterndes Bild: Danach vertrauen nur noch 30% der Anleger ihrem Bankberater. 2008 betrug dieser Wert noch 40%. Schuld daran sei die Finanzkrise, schreibt das Magazin “Das Investment”. Die Studie basiert auf einer Befragung von über 400.000 Privataktionären der Deutschen Post DHL. Zudem zeigen sich große Diskrepanzen zwischen institutionellen und Privatanlegern: Etwa die Hälfte der Privatanleger stufen den Geschäftsbericht als vertrauenswürdig ein. Bei institutionellen Anlegern liegt dieser Wert bei 93%. Privatanleger vertrauen eher den Medien. 76% der Anleger beziehen ihre Anlageinformationen aus Zeitungsberichten. Einige Verbraucher ziehen stattdessen das Internet zu Rate, lesen Zeitungen oder fragen Freunde und Bekannte. Aber haften auch diese Informationsquellen für die Anlageberatung? Vermittler, Berater und Makler müssen, bevor Sie Versicherungsberatung durchführen, einen Sachkundenachweis erwerben. Sodann sind sie verpflichtet, sich ins Vermittlerregister einzutragen und ihre Beratung zu dokumentieren. Erfolgt eine Beratung ohne Dokumentation, gilt automatisch die Umkehr der Beweislast. Verbraucher sind also gut daran beraten, für die Inanspruchnahme einer Beratung einen solchen Experten, wie zum Beispiel Versicherungsmakler oder Bankberater aufzusuchen.

Verbraucherzentralen haben keinen Sachkundenachweis

Wenig geeignet ist für solche Fälle auch die Verbraucherzentrale, da deren Mitarbeiter weder über den entsprechenden Sachkundenachweis, noch über die Dokumentationspflicht verfügen, worauf Björn Bergfeld vom Versicherungsboten hinweist. Die 16 Landesverbraucherzentralen sind zwar steuerfinanziert und damit unabhängig. Und sie machen sogar einen guten Job, beispielsweise, wenn sie gegen miese Tricks der Abofallen oder Kredithaie vorgehen. Aber wenn es um Anlageberatung geht, wird es häufig skurril: Tagesgeld werde regelmäßig empfohlen, aber auch Briefmarken werden schon mal zur Altersvorsorge ans Herz gelegt. Bedenklich wird es aber erst, wenn sich die Hamburger Verbraucherzentrale gegenüber dem Hamburger Abendblatt rechtfertigt, sie habe Tagesgeld der sich bereits Schieflage befindlichen isländischen Kaupthing-Bank empfohlen. Die damalige Anlageexpertin Edda Castelló wollte darin keinen Beratungsfehler sehen. Schließlich würden sich die Hamburger Verbraucherschützer ausschließlich an der Rendite orientieren. Diese lag bei der isländischen Bank zuletzt bei 5,69% auf Tagesgeld. Deshalb sei es höchste Zeit, dass sich die Anlageberatung der Verbraucherzentralen endlich auch einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und Registrierungen nach §§34d und f unterziehen sollten, wie es bei Versicherungsmaklern schon lange der Fall ist, findet Dr. Peter Schmidt im Tagesbriefing der Versicherungswirtschaft.

Versicherungsprofessor kritisiert Ökotest

Aktuarwissenschaftler Prof. Hermann Weinmann kritisiert selbst Lebensversicherungen, beispielsweise aufgrund ihrer Intransparenz. Aber auch er gesteht Kritik nur jenen zu, die auch etwas von Versicherungen verstehen. Kritik soll durchdacht sein und an der richtigen Stelle ansetzen. Das Magazin Ökotest, dass sich im Fahrwasser der Stiftung Warentest bewegt, hatte eine Studie zu Lebensversicherungen vorgelegt, der Weinmann schwere handwerkliche Fehler vorwirft. Die von Ökotest vorgebrachten Vorwürfe seien vollkommen haltlos. Weinmann wirft Ökotest sogar Fehlinformationen vor, die die Verbraucher verunsichern würden. Dass die Versicherer z.B. die Bilanzen falsch darstellen würden, sei schlicht falsch, so Weinmann. Der Wissenschaftler vermag anhand der Bilanzen der Versicherer keine “Bereicherung” erkennen. Ökotest rät seinen Lesern sogar völlig grundlos dazu, bestehende Verträge beitragsfrei zu stellen, und das, obwohl jede Beitragsfreistellung als Teilkündigung gewertet wird und sowohl geringere Ablaufleistungen als auch eine Herabsetzung des Versicherungsschutzes zur Folge hat. Wer bis dahin also noch keine Probleme mit der seiner Lebensversicherung hatte, würde danach erst recht unzufrieden mit seinem Vertrag sein.

Warum der Zweitmarkt für Lebensversicherungen kostenlos Policen bewertet

Haben Sie also eine Lebensversicherung und sind über den Wert des Vertrages verunsichert, so empfiehlt es sich, die Police an einen Ankäufer im Zweitmarkt zur Bewertung der Lebensversicherung zu schicken. Dieser führt kostenlos und unverbindlich durch eigene Aktuare eine Berechnung des Wertes der Lebensversicherung durch und gibt ein Kaufangebot ab. Während die Verbraucherzentrale wie ein Honorarberater ohne Schadenshaftung auftritt und in Medien und Internetseiten sogar falsche Ratschläge gegeben werden, tritt der Zweitmarkthändler, wie zum Beispiel Marktführer Policen Direkt als Kaufinteressent auf, der die Police auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko erwirbt, um diese bis zur Endfälligkeit weiterzuführen. Dies kann auch die Fortsetzung der Prämienzahlung bedeuten, was für den Versicherten einen Rest-Versicherungsschutz auch nach Verkauf der Police bedeutet. Der Versicherte profitiert zudem vom Mehrerlös, denn die Lebensversicherung wird in der Regel über dem Rückkaufswert angekauft. Gibt der Zweitmarkthändler kein Kaufpreisangebot ab oder liegt der Mehrerlös unter den Vorstellungen des Versicherten, kann er die Police immer noch selbst kündigen oder einfach weiterführen. Die Bewertung des Zweitmarktes bleibt kostenlos und kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt wiederholt werden. Die Bewertung ist ganz einfach: Geben Sie die Werte ihrer Lebensversicherung in den Rechner ein. Sie erhalten umgehend eine Berechnung der Lebensversicherung in Zusammenhang mit einem Kaufpreisangebot von Policen Direkt. Zusammenfassung in Stichpunkten:

  • Vertrauen in Bankberater ist bei Anlage- und Vorsorgeberatung gesunken

  • Medien, Freunde und Verbraucherschützer haften nicht für Finanzberatung

  • Versicherungswissenschaftler wirft Ökotest methodische Mängel vor

  • Zweitmarkt für Lebensversicherungen nimmt kostenlos Bewertungen vor

Wie gut hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Bitte bewerten Sie mit 5 Sternen.

Weil Sie den Artikel nützlich fanden...

Folgen Sie uns in den sozialen Medien!

Es tut uns leid, dass dieser Beitrag für Sie nicht hilfreich war.

Gerne würden wir von Ihnen erfahren, was verbessert werden kann.

Wie können wir den Artikel verbessern?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

POLICEN DIREKT