Corona-Lockdown: Reißleine gezogen, Lebensversicherung verkauft

von Charlotta Barth | | Lebensversicherung
Corona-Lockdown: Reißleine gezogen, Lebensversicherung verkauft

Lebenssituationen ändern sich – mit der COVID-19-Krise und dem Corona-Lockdown teils dramatisch und schnell. Holger P. musste reagieren und hat quasi von heute auf morgen sein Leben komplett neu aufgestellt. Dass er die Lebensversicherung verkaufen konnte, hat ihm sehr dabei geholfen. Wie er als selbständiger Fahrlehrer den ersten Lockdown überstanden hat und was aktuell angesichts eines neuen Lockdowns daraus folgt, lesen Sie im Folgenden. Auch Versicherungsmakler können hier mit Beratungsansätzen punkten.

Holger P. hat bis vor kurzem mit einem Kollegen eine Fahrschule in einer hessischen Kleinstadt betrieben. Die Coronakrise hat das Unternehmen heftig getroffen. Mehr als 100 Fahrschüler durften von heute auf morgen 2 Monate lang nicht unterrichtet werden.  

Der Lockdown hat uns den Rand des Ruins gebracht. Die staatlichen Soforthilfen haben gerade mal gereicht, die Kosten für Raummiete und die Fahrzeuge zu deckenHolger P.

Immerhin habe sich die Fahrlehrerversicherung kulant gezeigt und in der Zeit keine Prämien für die Autos eingezogen. Große Unsicherheit hat auch zum Ende des Lockdowns geherrscht – selbst der Fahrlehrerverband habe sich mit konkreten Empfehlungen zurückgehalten, so P. weiter. 

Schließlich hat P. die Reißleine gezogen, seinen Geschäftsanteil verkauft und seine private Altersvorsorge aufgelöst. Über 25 Jahre hatte er in seine Lebensversicherung bei der Debeka einbezahlt und sämtliche Dynamiken mitgemacht – am Ende lag die monatliche Prämie bei weit über 1.000 Euro.

Der Verkauf der Lebensversicherung an Policen Direkt hat Fahrlehrer P. rund 190.000 Euro gebracht – immerhin fast 10.000 Euro mehr als bei der Kündigung beim Versicherer. Das Geld war nach 4 Wochen auf dem Konto, was P. in eine Immobilie investiert hat.  

Viele Unternehmer und Angestellten müssen aktuell an ihre Reserven. Manch einer kündigt aktuell vorschnell seine private Altersvorsorge, um die Fixkosten weiterhin bewältigen zu könnenEfstratios Bezas, Leiter Vertrieb bei Policen Direkt

Von Policen Direkt und der Möglichkeit, dass er seine Lebensversicherung verkaufen kann, hat P. von seinem Versicherungsmakler aus Darmstadt erfahren. Der konnte ihm damit einen Mehrwert von fast 10.000 verschaffen und P. hat sich Immobilieneigentum in der Türkei gekauft. 

P. lebt jetzt von den Mieteinnahmen mit seiner Frau in der Türkei. „Wir hatten ohnehin geplant, auszuwandern. Corona hat die Entscheidung beschleunigt. Denn hier in der Türkei reichen 500 Euro im Monat zum Leben“, erklärt der 56-Jährige am Telefon.

Versicherungsmakler können Ihren Kunden hier helfen & mit Mehrwert punkten

Der Corona-Zuschuss des Bundes reicht für viele nicht aus. Das kann existenzbedrohend werden. Als Versicherungsprofi können Sie Ihren Kunden hier helfen, den finanziellen Engpass unkompliziert zu überbrücken.

Unlängst hat auch die Bundesbank vor einer Pleitewelle ab 2021 gewarnt. Durch den zweiten Lockdown spitzt sich die Situation vor allem für die Gastronomie, für Dienstleister in der Veranstaltungsbranche und für Reiseunternehmen zu. 

Beim Verkauf der Lebensversicherung wurde Fahrlehrer P. von seinem Versicherungsmakler unterstützt. Versicherungsprofis können Ihren Kunden hier helfen, den finanziellen Engpass unkompliziert zu überbrücken. Am Zweitmarkt für Lebensversicherungen erhalten sie schnell Mittel aus der Lebensversicherung und können dabei die private Altersvorsorge erhalten. 

Mit einem Policendarlehen oder einem Verkauf der Lebensversicherung mit Rückerwerbsoption bleiben Versicherungsschutz und die private Altersvorsorge erhalten. 

Wer keine Optionen hat und seine Reserven auflösen muss, sollte seine Police bestmöglich zu Geld machen. Denn hier geht es um jeden Euro. Wer seine Police kündigt, hat schon verloren. Die Lebensversicherung verkaufen ist hier immer die bessere Alternative. Dabei profitieren Verkäufer nämlich von 3 bis 7 Prozent Mehrwert gegenüber dem Rückkaufswert beim Versicherer, in Einzelfällen sogar bis zu 15 Prozent. Bei einem Rückkaufswert von 50.000 Euro kann das leicht 3.000 Euro ausmachen.   

ACHTUNG:

Policen Direkt hält sich an die strengen Standards des BVZL und zahlt immer sofort die komplette Summe. Das OLG Dresden (4 U 942/17) hat unlängst entschieden, dass ein Makler für Verluste seines Kunden beim Verkauf haftet. Er hatte den Verkauf an ein Unternehmen empfohlen, das Ratenzahlung versprochen hatte aber vor der letzten Zahlung Insolvenz anmeldete. Bei einem Verkauf der Lebensversicherung über ein BVZL-Mitglied wäre das dem Versicherungsmakler nicht passiert. 

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