Geldanlage als Problem: Luftschlösser und Nullnummern

von Manuel Reil | | Infos, News, policeninvest

Nie war die Geldanlage so schwer wie heute. Der Kapitalmarkt wirft kaum noch Zinsen ab. Anleger suchen verzweifelt nach Alternativen. Viele Renditeversprechen haben sich in der Vergangenheit als Luftschlösser erwiesen. Doch welche Alternativen gibt es? Wem kann man vertrauen? Und warum? Tagesgeld: das Konto mit den Null Prozent Das Tagesgeld als relativ sicheres Anlageprodukt hat schon bessere Zeiten gesehen: Der FMH-Zinsindex für Tagesgeld liegt bei 0,74% – der Biallo-Index liegt, dem etwas andere Maßstäbe zugrunde liegen, aktuell bei 0,64%. Klingt wenig – in Wahrheit beschönigen diese Zahlen aber eher noch die wahre Situation, nämlich dass der Zins für Tagesgeld mittlerweile bei Null Prozent angekommen ist. 422 untersuchte Kreditinstitute zahlen für das Tagesgeldkonto mittlerweile überhaupt keine Zinsen (http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article118230612/Der-Trick-der-Null-Komma-nichts-Anbieter.html). Der Trick mit der Mindestanlagesumme Grund für diese verzerrte Darstellung ist, dass beide Index-Anbieter eine Mindestanlagesumme von 5.000 oder 10.000 (bei Biallo 10.000 bzw. 20.000) unterstellen. Liegt die Anlagesumme jedoch darunter, wird nicht selten kein einziger Prozentpunkt Zinsen gezahlt. Alternativen sind kaum auszumachen. Wer beispielsweise mit Festgeld mehr Zinsen verdienen will, muss sich auch langfristig fest binden – unter der Gefahr, dass er von künftigen Zinssteigerungen nicht profitiert. Letzte Hoffnung Sachwerte? Oft hört man in der Anlagenberatung, dass man stabile Renditen ohnehin nur mit (vermeintlich) sicheren Sachwerten erzielen könne. Tatsächlich klingt es auf dem ersten Blick auch recht plausibel. Während man nicht weiß, wo beispielsweise Lebensversicherer die Prämien der Versicherten anlegen (und wie hoch der Sparanteil eigentlich ist) und man letzten Endes hilflos den Rückaufswert-Mitteilungen der Versicherer ausgeliefert ist, stellen Sachwerte eine ganz andere Qualität dar. Gold beispielsweise könne nie an Wert verlieren, da es seit der Antike wertbeständig ist. Auch Immobilien erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In der Realität – jenseits der einschlägigen Verkaufsprospekte – sieht das bereits ganz anders aus. Gold, Immobillien und Aktien: Warum Sachwerte hochspekulativ sind Beliebte Sachwerte sind beispielsweise Aktien und Unternehmensanleihen: Es ist bekannt, dass Aktien Totalausfälle beinhalten können. Aber auch “…bei Anleihen drohen Kursverluste bei einer Zinswende und Renditen unterhalb der Inflationsraten”, schreibt beispielsweise das Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/anlagestrategie-die-risiken-der-sachwerte/8514840.html. Auch Investments in Gold gelten als hochspekulativ, denn: “Da der Rohstoff keine Erträge abwirft und Kosten für die Lagerung anfallen, lohnt ein Investment nur als Wette auf eine Preissteigerung”, heißt es im Handelsblatt weiter. Blieben noch die Immobilien. Auch diese Assetklasse entzaubert der Autor. Hier liegt das Problem bei der Illiquidität. Mitunter kann es Monate oder sogar Jahre dauern, bis man einen Käufer für eine Immobilie gefunden hat. Darunter litten auch viele offene Immobilienfonds. Hinzu kommt eine schwere Prognostizierbarkeit: “Käufer ohne professionelles Know-how sind häufig überfordert”, so das abschließende Urteil. Die Zweitmarktpolice als sinnvolle Alternative Dabei haben Kunden mit einer Mindestanlagesumme von 10.000 EUR bereits heute schon die Möglichkeit, Zweitmarktpolicen mit historisch hohen Garantieverzinsungen zu erwerben: /policeninvest/investieren-in-zweitmarktpolicen.html. Diese Anlageform ist allerdings bislang wenig bekannt, was dem Bundesverband BVZL zufolge an der Berichterstattung in der Vergangenheit liegt: „Leider haben zum Teil öffentliche, oftmals auch unsachlich geführte Diskussionen über die weitere Zukunft und eigentliche Werthaltigkeit des Assets ‚Lebensversicherung’ zu einer großen Verunsicherung bei Verbrauchern und Policen-Inhabern geführt“, urteilt dazu beispielsweise Vorstand Ingo Wichelhaus: http://www.bocquel-news.de/news/Mit%20200%20Millionen%20Euro%20Ankauf-Volumen%20zufrieden.7126.php. Was unterscheidet nun den Lebensversicherungs-Zweitmarkt von übrigen Kapitalmarktprodukten? Zunächst handelt es sich dabei um sehr langfristige Engagements. Das Geld der Versicherten kann somit viel nachhaltiger und mit einem langfristigen Ertragsziel angelegt werden. Kann ein Versicherungsnehmer seine Beiträge nicht mehr erreichten, kann er die Police auf dem Zweitmarkt verkaufen. Policen Direkt kauft solche Verträge an – und bietet sie zum Verkauf an. Der Mindestrückkaufswert beträgt 10.000 Euro. Damit ist garantiert, dass alle Abschlusskosten zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits getilgt worden sind. Die Zweitmarktpolice ist somit ein interessantes Produkt mit einem attraktiven Rendite-Risikoprofil.

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